Springe zum Inhalt

Nach der gescheiterten Revolution 1848/49 gab es auch entsprechende Auswirkungen auf die direkten und indirekten Beteiligten. So wurden beispielsweise viele Revolutionäre verfolgt, verurteilt und vertrieben. Die gewährten Grundrechte wurden nun wieder beschnitten, der Deutsche Bund wurde wiederhergestellt. Österreich war nach dem Scheitern der Revolution wieder ein absolutistischer Staat.

Letztendlich bewirkte das Scheitern eine langfristige Schwächung der revolutionären Kräfte.

Die große Chance der Opposition in der DDR kündigte sich nach dem Grundlagenvertrag (1972) und der Schlussakte (1975) an. Erstmals wurde die DDR von der BRD nicht nur staatsrechtlich anerkannt, sondern die DDR bekannte sich im Gegenzug auch zur Demokratie und zur Einhaltung der Menschenrechte. Diese „Öffnung“ durch die Machthaber gab der Opposition deutlich mehr Spielraum. Und dieser wurde auch genutzt. Zahlreiche Menschenrechts-, Umwelt- und Friedensgruppen formierten sich neu unter dem Dach der Kirche. Obwohl diese Gruppen vom Staatssicherheitsdienst beobachtet und dieser auch versuchte die Mitglieder der Gruppen einzuschüchtern, gelang es ihnen doch in die Öffentlichkeit zu treten und Missstände aufzudecken und anzuprangern. Ein Schlüsselereignis war dabei die Aufdeckung der Wahlfälschung im Mai 1989.