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Die Potsdamer Konferenz fand im Juli/August 1945 statt, im Anschluss an die bedingungslose Kapitulation des Deutschen Reiches am 8./9. Mai 1945. Schon vor der Potsdamer Konferenz machten sich die Alliierten Gedanken über das weitere Schicksal des Deutschen Reiches. Konkret wurden die Pläne dann aber erst in der Potsdamer Konferenz. Diese fand vom 17. Juli bis 2. August 1945 in Potsdam statt. Die Verhandlungen führten die "Großen Drei": der britische Premier-Minister Winston Churchill bzw. dessen Nachfolger Clement Attlee, der neue amerikanische Präsident Harry S. Truman und der sowjetische Staatschef Josef Stalin.

Dabei beschlossen sie bestimmte Eckpunkte, die auch die sogenannten vier "Ds" genannt werden:

  1. Denazifizierung
  2. Demilitarisierung
  3. Dezentralisierung
  4. Demokratisierung