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Formierung der Opposition in der DDR

Die große Chance der Opposition in der DDR kündigte sich nach dem Grundlagenvertrag (1972) und der Schlussakte (1975) an. Erstmals wurde die DDR von der BRD nicht nur staatsrechtlich anerkannt, sondern die DDR bekannte sich im Gegenzug auch zur Demokratie und zur Einhaltung der Menschenrechte. Diese „Öffnung“ durch die Machthaber gab der Opposition deutlich mehr Spielraum. Und dieser wurde auch genutzt. Zahlreiche Menschenrechts-, Umwelt- und Friedensgruppen formierten sich neu unter dem Dach der Kirche. Obwohl diese Gruppen vom Staatssicherheitsdienst beobachtet und dieser auch versuchte die Mitglieder der Gruppen einzuschüchtern, gelang es ihnen doch in die Öffentlichkeit zu treten und Missstände aufzudecken und anzuprangern. Ein Schlüsselereignis war dabei die Aufdeckung der Wahlfälschung im Mai 1989.

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