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Operation Northwoods

Operation Northwoods ist all das, was Verschwörungstheoretiker bei Anschlägen, wie dem 11. September, immer wieder vorbringen. Dieser US-amerikanischer Geheimplan wurde nach über dreißigjähriger Geheimhaltung durch den Freedom of Information Act veröffentlicht und hinterlässt viele Misstrauen und der Frage, was man den US-Geheimdiensten alles zutrauen kann?

Der brisante Inhalt des Geheimplans war die verdeckte Kriegsführung der USA gegenüber Kuba. So sollen Terroranschläge inszeniert werden, um einen Einmarsch in Kuba zu legitimieren. Operation Northwoods wurde wegen der verweigerten Zustimmung des damaligen Präsidenten Kennedy nie umgesetzt, die Idee war aber geboren. Neben Täuschungsmanövern, beinhaltete der Plan auch echte Aktionen, die Menschenleben gefährdet hätten. Unter anderem lauteten einige Empfehlungen der Operation Northwoods:

  • Anschläge gegen kubanische Flüchtlinge in den USA, für die man Castro verantwortlich machen wollte
  • Versenkung eines amerikanischen Schiffes in der Bucht von Guantánamo
  • Inszenierung einer Terroraktion mittels des tatsächlichen oder simulierten Versenkens kubanischer Flüchtlinge
  • Angriff und Abschuss einer zivilen Chartermaschine durch ein kubanisches Flugzeug.
  • ...

Die Originaldokumente, die unter anderem alle Maßnahmen von Operation Northwoods umfassen, kann man hier einsehen.

Doch was nimmt man nun mit, aus den neuen Erkenntnissen? Jede Verschwörungstheorie ab sofort nun als bare Münze zu nehmen, würde natürlich deutlich zu weit gehen. Sie aber einfach zu belächeln, kann ich zumindestens inzwischen nicht mehr.

Quelle:

 

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