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Baruch Plan vorgestellt und erklärt

Der Baruch-Plan des US-Politikberaters Bernard Mannes Baruch (1870 – 1965) sollte die Weiterverbreitung von Atomwaffen verhindern. Baruch arbeitete den Plan schon vor den ersten US-Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki (6. und 9. August 1945) aus, die US-Regierung warb später dafür bei ihren Alliierten. Allerdings sperrte sich vor allem die Sowjetunion gegen den Plan. Bernard Baruch hatte so eine Entwicklung befürchtet. Von ihm stammt der Begriff des „Kalten Krieges“ (siehe auch: "Warum kam es zum Kalten Krieg?", der anschließend bis Ende der 1980-er Jahre die Welt beherrschte.

...weiterlesen "Was war der Baruch-Plan?"

Containment Politik Truman

Das englische Wort Containment bedeutet übersetzt Eindämmung oder Eingrenzung, somit ist es völlig legitim, „containment policy“ mit Eindämmungspolitik zu übersetzen. Diese Haltung verfolgten die USA gegenüber der UdSSR bereits seit 1947 ziemlich konsequent, was sich für alle recht deutlich als der Kalte Krieg äußerte. Eingedämmt werden sollte damit der Kommunismus beziehungsweise der Stalinismus, beides wurde und wird noch heute in den USA wie ein „Rotes Tuch“ empfunden. Was es sonst noch zur Containment Politik zu wissen gibt erfährt man nachfolgend.

...weiterlesen "Containment Politik"

Potsdamer Konferenz einfach erklärt

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges und des Sieges über das Hitler-Regime galt es, eine Neuordnung für das größtenteils zerstörte Europa zu finden. Auch musste endgültig über das Schicksal Deutschlands entschieden werden. Sollte Deutschland in der Neuordnung Europas eine wichtige Rolle spielen oder doch lieber zum Agrarstaat degradiert werden, von dem nie wieder eine bewaffnete Gefahr für die Welt ausgehen würde? Um nicht weniger ging es bei der Potsdamer Konferenz. Was dort genau besprochen wurde, was die vier berüchtigten D's sind und welche Folgen die Potsdamer Konferenz hat erfährt man nachfolgend.

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Truman Doktrin einfach erklärt

Die Truman-Doktrin, benannt nach dem 33. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Harry Truman, war eine wichtige Richtlinie der internationalen Nachkriegszeit. Angesichts der Trümmer, die der Zweite Weltkrieg vor allem in Europa hinterlassen hatte, musste eine neue Weltordnung geschaffen werden. Das schloss auch die Errichtung einer neuen Machstruktur mit ein, doch welche der als Sieger aus dem Krieg hervorgegangenen Großmächte würde das entstandene Vakuum füllen?

Diese Fragen beschäftigten vor allem die USA und die Sowjetunion, die sich beide als Protagonisten der sich festigenden bipolaren Weltordnung sahen. Durch den Sieg über die Achsenmächte und Nazi-Deutschland erhielt das jeweils nationale Selbstbewusstsein einen Schub. Die Vereinigten Staaten wollten die eigene Stellung stärken und sich als westliche Großmacht des modernen 20. Jahrhunderts positionieren.

Was nun die sogenannte Truman-Doktrin genau besagt, das erfährt man nachfolgend.

...weiterlesen "Truman-Doktrin"

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Das Wartburgfest war eine politische Massenkundgebung zahlreicher Studenten. Die Mitglieder der Burschenschaft in Jena luden zahlreiche Vertreter deutscher Universitäten zu einem „Nationalfest“ ein, das auf der Wartburg stattfinden sollte. Als Vorbild dienten die Volksfeste der Französische Revolution sowie die Festveranstaltungen der Turnbewegung.

Die Kundgebung fand auf der Wartburg bei Eisenach im Bundesland Thüringen statt, ungefähr 500 Personen waren daran beteiligt. Ziel und Intention des Wartburgfestes bestand in der Forderung nach Freiheits- und Grundrechten sowie der Gründung eines deutschen Nationalstaates.

Nachfolgend findest du mehr rund um das Wartburgfest.

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Schon einmal etwas von den Wittelsbacher gehört? Nein? Kein Wunder, denn im Geschichtsunterricht sind sie nicht unbedingt ein Thema. Zumindestens in den meisten Bundesländern. In Bayern hingegen sollte man das Adelsgeschlecht kennen. Gingen aus dem Haus Wittelsbach doch jahrhundertelang die Pfalzgrafen, die späteren Herzöge, Kurfürsten und Könige von Bayern hervor. Zu nennen wären hier beispielsweise Ludwig IV., der König und Kaiser war, oder Maximilian IV. Joseph, der die Königskrone von Napoleon erhielt und dem Land unter anderem eine Verfassung und das Oktoberfest gab. Beide berühmte Bayern sind aber nur ein sehr kleiner Teil der Wittelsbacher-Dynastie. Wer mehr darüber erfahren möchte, der kann dies im Buch „Morde, Macht und Mythos – Geschichte, Denkmäler und Städte der Wittelsbacher im Wittelsbacher Land“ von Martin Kluger nachlesen. Was man im Buch alles findet, das erfährt man nachfolgend.

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Goldene Bulle einfach erklärt

Die Goldene Bulle ist ein Dokument, das im Jahr 1356 von den Kurfürsten und dem Kaiser des Heiligen Römischen Reiches verkündet wurde. Es handelt sich bei der Bulle um ein Verfassungsdokument, in dem wichtige Regelungen zur Thronfolge im Heiligen Römischen Reich festgelegt wurden. Eine der wichtigsten Bestimmungen der Bulle war, dass eine Gruppe aus Kurfürsten der deutschen Königreiche, sowie einige geistliche Anführer, über den neuen Kaiser des Reiches abstimmen sollten. Was es sonst noch zur Goldenen Bulle zu wissen gibt, sowie eine Zusammenfassung der Goldenen Bulle von 1356, findet man nachfolgend.

...weiterlesen "Was ist die Goldene Bulle?"

Was wäre gewesen, wenn das Attentat von Claus Schenk Graf von Stauffenberg auf Adolf Hitler erfolgreich gewesen wäre? Diese hypothetische Frage stellt sich Ronald D. Gerste in der Motivation für sein Werk „Wie Krankheiten Geschichte machen - Von der Antike bis heute“. Schließlich sind es nicht nur Attentate, die den Lauf der Geschichte geändert haben und ändern hätten können, sondern auch eine ganz banale Grippe oder einer anderen Krankheit hätte je nach Epoche gehörigen Einfluss auf den Lauf der Geschichte haben können. Genau letzteren widmet sich Gerste mit seinem neuen Buch: „den großen Krankheiten und den Krankheiten der Großen, der Entscheidungsträger.“ Was einen darin erwartet, erfährt man in der nachfolgenden Buchvorstellung von „Wie Krankheiten Geschichte machen – Von der Antike bis heute“.

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cherusker infos

Die Cherusker waren ein Stamm in dem ehemaligen Germanien und damit des heutigen Deutschlands. Die Cherusker entstanden aus den Germanen des Nordens des heutigen Deutschlands sowie den Bewohnern des Vorharzes. Geführt wurde der Stamm unter anderem von Arminius, welcher als einer der größten Feldherrn in die Geschichte einging. Es handelte sich bei den Cheruskern im Gegensatz zu anderen Stämmen wie den Römern eher um einen kleineren Stamm. Dieser erlangte aber durch geschichtliche Ereignisse wie die Varusschlacht eine besondere Bedeutung. Außerdem haben die Cherusker maßgeblich die Geschichte geprägt. Nachfolgend erfährt man vieles mehr über die Cherusker.

...weiterlesen "Wer waren die Cherusker?"

Otto von Bismarck soll im Deutschen Reichstag am 28. März 1881 gesagt habe: "Es wird bei uns Deutschen mit wenig so viel Zeit totgeschlagen, wie mit Bier trinken." Und auch wenn man vor allem uns Deutsche mit dem Bier trinken verbindet, wir sind nicht das einzige Volk, das dem Alkohol verfallen ist. Wer auf humorvolle Weise hierzu mehr erfahren möchte, der sollte sich das Buch „Eine kurze Geschichte der Trunkenheit – Der Homo alcoholicus von der Steinzeit bis heute“ von Mark Forsyth einmal zu Gemüte führen. Was dich dort erwartet, erfährst du in der nachfolgenden Vorstellung des Buchs.

...weiterlesen "Eine kurze Geschichte der Trunkenheit – Buchvorstellung"