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Forderungen und Reaktionen der Bauer in der Revolutionszeit 1848/1849

Schon 1525 formulierten Bauern im deutschen Bauernkrieg Zwölf Artikel. Diese gelten als die erste Niederschrift von Menschen- und Freiheitsrechten in Europa. Wirklich durchgesetzt werden konnten dann einige dieser Ziel mit der Märzrevolution 1848/49.

So forderten die Bauern beispielsweise die Aufhebung von Marktstandgeld jeder Art. Die Jagden und Fischereien sollten verpachtet werden und das Pachtgeld sollte dann in die Gemeindekassen fließen. Und auch die Abzugssteuer von den Auswanderern sollte aufgehoben werden. Weitere Forderungen waren die Aufhebung der Feudallasten und die Aufhebung des beschränkten Holzeinschlages.

Ihren Forderungen Nachdruck verliehen haben die Bauern in dem sie die Archive der Adligen gestürmt haben. Dort verbrannten sie die Grundbücher und Lastenverzeichnisse. Teilweise zwangen sie auch Adlige dazu, mit einer Unterschrift auf ihre grundherrlichen Rechte zu verzichten.

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