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Anbei eine Würdigung der Position von Feuerbachs Religionskritik. Dies ist eine Sammlung von eigenen Meinungen und Gedanken, ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Bitte beachtet auch, neben einer Würdigung gibt es auch eine Kritik. Diese folgt wenig später. Seht nachfolgende Auflistung nicht als feste Tatsachen, sondern als Inspiration für eine mögliche Begründung einer Würdigung der Position Feuerbachs:

  • Feuerbach verweist auf das Elend der Menschen und macht darauf Aufmerksam, dass man es nicht vergessen darf
  • Feuerbach fordert vom Menschen, dass er sich um den Menschen kümmern soll
  • Feuerbach betont die positiven und guten Eigenschaften/Fähigkeiten des Menschen
  • Dadurch steigert er mit seiner Position das Selbstwertgefühl des Menschen
  • Biblisch gesehen, ist der Mensch auch gut (Schöpfung)

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Feuerbach_Ludwig

Während bei allen Religionen der eigene Gott im Mittelpunkt steht, sieht Feuerbach den Menschen als Dreh- und Angelpunkt im System. Der Mensch ist laut Feuerbach der Anfang, der Mittelpunkt und das Ende der Religion.

Gott selbst ist für Ludwig Feuerbach lediglich ein projiziertes Spiegelbild der menschlichen Natur. Gott ist also das, was der Mensch gern sein würde, aber nicht ist. Gott ist damit ein überhöhter Mensch, eine Macht, die scheinbar nicht greifbar ist. Eine Gegenüberstellung von Eigenschaften des Menschen und Gott, zeigt diese These:

...weiterlesen "Die Religionskritik Ludwig Feuerbachs"

Die Industrialisierung begann zunächst in England während der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Dies hatte unter anderem folgende Gründe:

  • Absolutismus und die Grundherrschaft waren früher als in anderen Ländern Europas gelockert
  • Kein Zunftzwang
  • Einheitliches Währungs- und Zollsystem
  • Kolonialreich -> Rohstoffe aus den Kolonien standen zu Verfügung
  • Neue Technologien wie Dampfmaschine, mechanischer Webstuhl usw.
  • Gute Infrastruktur (Wasserwege und auch Eisenbahn)
  • Eigene, ausreichende Rohstoffvorkommen (Kohle und Erz)

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Wie die meisten der geschichtlichen Ereignisse, verlief auch die französische Revolution nicht an einem Tag. Viel mehr erstreckte sie sich über einen längeren Zeitraum von mehreren Monaten. Angefangen von der Einberufung von Generalständen, über die Erklärung zur Nationalversammlung bis hin zur Sturm der Bastille und der Verkündigung der Menschen- und Bürgerrechte. ...weiterlesen "Zeitlicher Ablauf der französischen Revolution im Überblick"

Die französische Revolution zeichnete sich ab. Mehrere Begebenheiten führten in Frankreich zu dieser Zeit zu wirtschaftlichen und sozialen Spannungen, die sich letztendlich in der französischen Revolution entluden.

Wie bei vielen Dingen spielte auch in Frankreich das Geld eine wichtige Rolle. Durch Kriege wie den Kolonialkrieg gegen England, einer teuren Hofhaltung (man denke nur an das Schloss Versailles) und weitere hohe und zum größten Teil "unnötigen" Ausgaben, steuerte Frankreich in eine Finanzkrise. Man nahm weniger ein, als man ausgab. König Ludwig XVI. musste sich nach weiteren Einnahmemöglichkeiten umschauen. So war es der französische Finanzminister Colbert, der eine merkantilistische Politik betrieb und versuchte, eine positive Handelsbilanz zu erzielen. ...weiterlesen "Ursachen für die französische Revolution"

Staatstheorien oder Staatslehren behandeln die Definitionen, Entstehung, Formen, Aufgaben und Ziele des Staates. Im Mittelalter diente der Staat als Mittel zum Zweck um die Ansprüche des Herrschers abzusichern.

Die Aufklärung brachte dann einige Staatstheoretiker mitsich. Die Bekanntesten waren wohl: Thomas Hobbes (1588-1679), John Locke (1632-1704), Charles de Montesquieu (1689-1755) und Jean-Jacques Rousseau (1712-1778).

Anbei eine Übersicht über die Staatstheorien der Aufklärung von Hobbes, Locke, Montesquieu und Rousseau

Nachfolgend einen kurzen Überblick über die Aufklärung in der Geschichte.

"Das Zeitalter der Aufklärung war eine Epoche der geistigen Entwicklung der westlichen Gesellschaft im 17. bis 18. Jahrhundert, die besonders durch das Bestreben geprägt war, das Denken mit den Mitteln der Vernunft von althergebrachten, starren und überholten Vorstellungen, Vorurteilen und Ideologien zu befreien und Akzeptanz für neu erlangtes Wissen zu schaffen." - Quelle -Wikipedia

Die Gedanken der Aufklärung war vor allem in Frankreich stark verbreitet. Hier sahen die Bürger die Missstände in Staat und Gesellschaft und begannen sie laut zu kritisieren. Sie hinterfragten die Autoritäten wie Staat und Kirche und wollten das Leben und Denken selbst bestimmen. ...weiterlesen "Aufklärung"

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Nach dem im Jahre 1530 auf einem Reichstag in Augsburg keine Einigung in der Religionsfrage erzielt werden konnte und der Kaiser sogar jeden weiteren Widerstand gegen das Wormser Edikt für Landfriedensbruch erklärte, mussten die Protestanten reagieren. So schlossen diese sich im Jahr 1531 im hessischen Städtchen Schmalkalden zu einem Schutzbündnis zusammen (Schmalkaldische Bund). Dieser gewaltsame Widerstand gegen den Kaiser währte aber nicht lange, da sie schon 1547 den Schmalkaldischen Krieg gegen Kaiser Karl V. verloren und widerwillig das Augsburger Interim annehmen mussten. ...weiterlesen "Augsburger Religionsfrieden"

Mal abgesehen von der zentralen Figur Luthers, trugen auch die äußeren Umstände zu dem bekannten Erfolg der Reformation bei. So ermöglichte der Buchdruck die wohl erste größten Propagandaschlacht der deutschen Geschichte. Unzählige Flugblätter machten Stimmung für Luther oder gegen ihn. ...weiterlesen "Warum wurde die Reformation ein solcher Erfolg?"

In den nachfolgenden Abschnitten sollen die Motive der an der Reformation beteiligten Parteien (Luther, Fürsten, Kaiser, Bauern) geklärt werden. Es sind nur Auszüge und weitere Motive können jederzeit ergänzt werden. Die Texte sollen einen groben Überblick über Absichten, Interessen und Ziele der Beteiligten vermitteln. ...weiterlesen "Motive der an der Reformation beteiligten Parteien"